Klimapakt Wohnen: Prima.Klima.Wohnen

21.01.2020

Düsseldorf, 21.01.2020. Unter dem Motto „Prima. Klima. Wohnen.“ fiel jetzt der Startschuss für den „Klimapakt Wohnen“ in Nordrhein-Westfalen. Die NRW-Ministerien für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung sowie für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz haben zusammen mit einem breiten Bündnis aus Fachverbänden und Institutionen vereinbart, gemeinsam einen verstärkten Beitrag zum Klimaschutz und zur Reduzierung der CO2-Emissionen beim Bauen, Wohnen und der Stadtentwicklung zu leisten.

Für Wohnviertel und Stadtquartiere in Nordrhein-Westfalen sollen sich durch die vereinbarte Kooperation, die der BFW NRW mit seinen rund 300 Mitgliedsunternehmen von Anfang an unterstützt hat, neue und noch weitere Chancen für eine nachhaltige Entwicklung ergeben. Die Unterzeichnenden des Klimapakts vereinbarten, verstärkte Anstrengungen bei der Modernisierung von Wohnungsbeständen zu unternehmen und gleichzeitig die soziale Ausgewogenheit mit Blick auf die Bezahlbarkeit von Wohnraum zu berücksichtigen. Zu den geplanten Maßnahmen gehören ein sparsamerer Ressourceneinsatz, eine verstärkte und kooperierende Beratungs- und Öffentlichkeitsarbeit, eine erhöhte Vorbildwirkung und Bewusstseinsbildung, die Erarbeitung eines Modellansatzes für ein „grünes Quartier“ und der Aufbau einer landesweiten Datenbank zur Bilanzierung von Energieverbrauchsdaten und der CO2-Emissionen.

„Wer Klimaschutz ernst nimmt, muss die Energiewende im Wohnungsbereich nicht nur im Neubau, sondern auch im Bestand konsequent anpacken. Dafür braucht es umfassende Investitionen, weitere technische Innovationen und nicht zuletzt die richtigen Rahmenbedingungen, damit die Modernisierung von Wohnraum sich lohnt – für Vermieter, Mieter, Eigentümer und fürs Klima“, erklärt Martin Dornieden, Vorsitzender des BFW Nordrhein-Westfalen. „Der Klimapakt setzt genau hier an und bringt die wichtigsten Akteure für die Energiewende im Wohnungsbestand zusammen.“

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