Im Fachausschuss Wohnen im Alter steht die Perspektive der Unternehmen im Bereich Senior Living im Mittelpunkt. Der Ausschuss bündelt aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Zukunftsthemen rund um das altersgerechte Wohnen und schafft Raum für fachlichen Austausch, Vernetzung und gemeinsame Positionierung.
Im Fokus stehen neue Konzepte für Betreutes und Servicewohnen sowie die Entwicklung zukunftsfähiger Modelle für ein selbstbestimmtes Leben im Alter. Ebenso beschäftigt sich der Ausschuss mit Qualitätsstandards und dem Qualitätssiegel Betreutes Wohnen Nordrhein-Westfalen, mit der Weiterentwicklung des Heimrechts und praxisgerechten rechtlichen und wohnungspolitischen Rahmenbedingungen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem altersgerechten Umbau und der zukunftsfähigen Weiterentwicklung bestehender Wohnimmobilien.
So bringt der Ausschuss die Erfahrungen und Anliegen der Unternehmen aktiv ein und gestaltet die Rahmenbedingungen für modernes Wohnen im Alter mit.
In Nordrhein-Westfalen dürfte die Zahl der Pflegebedürftigen von rund 1,19 Mio. im Jahr 2021 auf etwa 1,59 Mio. im Jahr 2055 steigen – ein Zuwachs von rund 33 %. Bereits für 2035 werden etwa 1,33 Mio. Pflegebedürftige erwartet.
Die geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer kommen zunehmend ins Rentenalter. Laut Destatis steigt die Zahl der Menschen im Rentenalter bis 2038 um mindestens 3,8 Millionen. Bereits 2035 wird in Deutschland jeder vierte Mensch 67 Jahre oder älter sein.
Nur rund 3 % der Haushalte in NRW leben vollständig barrierefrei
Im Wohnungsmarktbericht NRW 2025 schreibt die NRW.BANK, dass nur rund 3 % der Haushalte in NRW vollständig barrierefrei leben. Gleichzeitig steigt der Bedarf an altersgerechtem Wohnraum.