Historische Aktion des Ministeriums

Düsseldorf, 08.08.2022. Die Begriffe Politik und Handeln schließen sich in NRW gegenseitig nicht aus – mit einer historisch zu nennenden Aktion hat das Team von Ministerin Ina Scharrenbach den Erfolg der Wohnraumförderung in NRW gesichert und nicht nur den rund 300 BFW-Verbandsmitgliedern in NRW ein sommerliches Highlight beschert.

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung eröffnet für Investoren im öffentlichen Wohnungsbau nun die Möglichkeit, ein Ergänzungsdarlehen in Höhe von bis zu 20 Prozent zu beantragen. Voraussetzung: Es wurde im Jahr 2021 eine Förderzusage aus der öffentlichen Wohnraumförderung erteilt.

Für die Schaffung von 7.319 preisgebundenen Wohneinheiten wurden 2021 nach Angaben des Ministeriums rund 957,1 Millionen Euro aus der öffentlichen Wohnraumförderung des Landes Nordrhein-Westfalen bewilligt. Finanzierungsunsicherheiten infolge der Entscheidungen der Bundesregierung über die Förderung von Energieeffizienzmaßnahmen in Gebäuden, allgemeine Baukostensteigerungen, Materialmangel bei einzelnen Baustoffen und Bauprodukten, Engpässe bei der Verfügbarkeit von Handwerksunternehmen: All diese Faktoren haben in den letzten Wochen zu extremer Zurückhaltung und dunklen Wolken in der Branche gesorgt.
 
Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, erklärte in einer Presseinformation: „Wer in NRW bezahlbaren Wohnraum schafft, kann auch in herausfordernden Zeiten auf die Landesregierung bauen: Damit Baustellen fertiggestellt und Menschen in Wohnungen einziehen können, macht die Landesregierung bei öffentlich geförderten Wohnungen aus dem Jahr 2021 die Nachbewilligung möglich. Bis zu 20 Prozent können auf das ursprüngliche Gesamtdarlehen aus 2021 aufgestockt werden; der Tilgungsnachlass erhöht sich entsprechend.“ Auch wenn die Rahmenbedingungen herausfordernd seien, setze die Landesregierung alles daran, die Investitionen in den preisgebundenen Wohnungsbau zu unterstützen. Von Mietwohnungsneubau und Modernisierungen bis zur Bildung von Wohneigentum: Ziel der Landesregierung Nordrhein-Westfalen sei ein Mehr an bezahlbarem, modernem Wohnraum für die Menschen in NRW. Nur ein Mehr an Wohnungsbau trage dazu bei, Mieten, Preise und Preisentwicklungen in den Griff zu bekommen.
 

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