Neuer Regionalplan: Kampf um die Fläche

Köln, 13.06.2022. "Kampf um die Fläche" titelt die Kölnische Rundschau in der Ausgabe vom 11. Juni über den Artikel zum neuen Regionalplan für den Regierungsbezirk Köln, zu dem der Kölner Rat bis Ende August eine Stellungnahme abgeben muss. Die Rundschau zeigt auf, was hinter dem Regionalplan steckt und welche Zielkonflikte er birgt.

Rund 1700 Fußballerfelder groß sei die Fläche, die der Regionalplan bis etwa 2046 für eine mögliche Neubebauung vorsehe. 817 Hektar seien für den allgemeinen Wohnungsbau, 394 Hektar für Industrie und Gewerbe geplant, berichtet die KR.Die Verwaltung habe zwei Vorlagen erstellt. Einer weise 19 Flächen für Wohnungsbau, fünf für Gewerbe aus; in einem Alternativvorschlag seien sechs der Flächen herausgenommen.

Doch nicht allen "schmecke" der Plan, so die KR : Umwelt-Organisationen lehnen eine weitere Flächenversiegelung ab, Mietervereine und Bauwirtschaft hingegen gehe die Vorlage nicht weit genug.

Auch BFW NRW-Vorsitzender Martin Dornieden und BFW NRW-Geschäftsführerin Elisabeth Gendziorra hatten die Planungen in einem offenen Brief an die Kölner Oberbürgermeisterin kritisiert. „BeideVarianten sind unzureichend und werden dem Bedarf in keiner Weise gerecht. Statt nur auf das zu schauen was nicht geht, fordern wir Politik und Verwaltung auf, in Zusammenarbeit mit der Bezirksregierung eine Flächennutzung zu ermöglichen, in der Wachstum und Nachhaltigkeit kein Widerspruch sind“, zitiert die Zeitung aus dem offenen Brief des BFW NRW. 

 https://www.rundschau-online.de/region/koeln/regionalplan-wie-in-koeln-um-die-freien-flaechen-gekaempft-wird-39749110 (KR plus/kostenpflichtig)

Foto: Eduard Shelesnjak - stock.adobe.com

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