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Initiative soll Kölner Wohnungsbau stärken


Georg - stock.adobe.com
18. August 2025

Düsseldorf, 20.08.2025. Die Stadtverwaltung Köln hat darüber informiert, dass sie dem Rat der Stadt Köln vorschlägt, mit einer Initiative "Bezahlbar Bauen und Wohnen in Köln" die Prozesse zur Stärkung des Wohnungsbaus weiterzuführen. Jetzt sind die Fraktionen im Rat noch vor der Kommunalwahl aufgefordert, analog zum Prozess in Hamburg wichtige Schritte zu machen, um diesen Prozess unter Beteiligung aller Partner in Köln auf die Reise zu bringen. Wir begrüßen diesen Prozess ausdrücklich, der auch in Hamburg unter Beteiligung des BFW nicht nur zu konkreten Projekten, sondern auch zu gegenseitigem Verständnis beigetragen hat.

Die Vorlage für die Ratssitzung am 4. September 2025 sieht vor, dass Entscheidungsverantwortliche der Stadtverwaltung, Projektentwickler, Planer, Juristen, Bauherren und Kreditwirtschaftler aus der Bau- und Wohnungswirtschaft sowie Vertreter des Rates der Stadt Köln gemeinsam Kostentreiber identifizieren und bis zum Frühjahr 2026 ein Modell für kostenreduzierten Wohnungsbau entwickeln.

Das Unternehmen PD - Berater der öffentlichen Hand GmbH soll – so der Vorschlag der Verwaltung – die Umsetzung des Prozesses unterstützen. Ziel ist es, bis zu 30 Prozent der Baukosten einzusparen, um dadurch zu erreichen, dass in Köln mehr Wohnraum entsteht, der auch für Bürger mit niedrigen und mittleren Einkommen bezahlbar ist.

Andree Haack, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Wirtschaft, Digitalisierung und Regionales: "Die hohen Standards für den Bau von Wohnungen führen dazu, dass neuer Wohnraum für Normalverdiener nur noch mit staatlichen Förderungen bezahlbar bleibt. Das führt wohnungspolitisch in eine Sackgasse und daher wollen wir das nicht hinnehmen. Auf allen staatlichen Ebenen muss intensiv über Deregulierung, Beschleunigung und Standardreduzierungen nachgedacht werden, ohne das Ziel der Nachhaltigkeit aus den Augen zu verlieren.“ 

Bild: Georg - stock.adobe.com